Gutes Endergebnis; mittelmäßige 2. Halbzeit

23.02.2016

Zu unserem Glück fand das letzte Spiel wieder im freien statt, denn unerklärlicher Weise verlaufen die Spiele unserer D-Jugend hier viel besser. Beim Spiel gegen die Sportfreunde aus Leuth ging es darum ein Zeichen zu setzen. Auch wenn dies, beim möglichen Punktgewinn, keine Auswirkung auf die Tabellenplatzierung haben sollte.

Somit beließ es der Coach, Wolfgang Falck, auch bei der sonst üblichen Startaufstellung. Lediglich Husen Kurdi ersetzte den verhinderten Erkan Kanat. Die Abwehrreihe wurde durch Florian Wagner und den wieder genesenen Jan-Luca Penders komplettiert. Talha Tekin übernahm die Position im defensiven Mittelfeld. Im ersten Durchgang stand Luca Schwich zwischen den Pfosten, welcher zum zweiten Durchgang das Torwarttrikot an  Marcel Stacha weitergab. Im Mittelfeld kamen Michel Hoppe, Lennart McMorrow und Nils Hoppe von Beginn an zum Zuge. Jedoch stellte der Trainer kurzerhand um und ließ Nils und Michel auf den Außenpositionen und Lennart in der Mitte ran. In der Sturmspitze sollte Christian Bruchhage für Furore sorgen.

Eine gute Nachricht vorweg, unser Langzeitverletzter Julian Falck darf voraussichtlich im März das Training wieder aufnehmen. Wir wünschen im weiterhin ein gute und vollständige Genesung, damit er dem Team bald wieder zur Verfügung steht.

Der Umstellung im Mittelfeld folgte prompt ein Erfolg. Nils machte sich auf der rechten Seite auf dem Weg, passte auf den in den Sechszehner laufenden Michel, dieser schob den Ball zur 1:0 Führung am Torwart vorbei. Gemeinsam bejubelte man diesen gelungen Spielzug. Den zweiten Treffer steuerte ebenfalls Michel bei. Diesmal drückte er die Kugel mit dem Kopf in Netz. Die Vorlage dazu erfolgte durch den gut getretenen Eckball von Lennart. Beide Akteure waren auch am dritten Tor beteiligt. Nur diesmal trat Michel die zuvor rausgeholte Ecke und Lennart schoss ins Lange Eck. Die Gegner aus Leuth hatte Mühe und kam kaum in die Schaager Hälfte. Lediglich mit weiten Pässen, doch Lasse hatte eine gute Übersicht und räumte den Ball vor dem Strafraum weg. Die Tore zum 4:0 und 5:0 steuerte Nils, in dem das Mittelfeld mit einigen Doppelpässen überrannt wurde. In der Zwischenzeit kam Krzystztof Kaczor für Lennart und Hasan Kurdi für Husen ins Spiel.  Den letzten Treffer im ersten Durchgang erzielte Christian, welcher gut positioniert war und damit die Eckvorlage sicher verwandelte. Mit einem Polster von 6:0 Toren verabschiedeten sich beide Parteien in die Kabine zur Halbzeitbesprechung. Trotz der guten Torausbeute gab der Trainer weitere Anweisungen um das Zusammenspiel zu verbessern, welches zum Ende des ersten Durchgangs leider mehr und mehr in Vergessenheit geriet. Ohne weitere Wechsel begab man sich wieder aufs Spielfeld. Es machte den Anschein als vergaß man die guten Ratschläge von Wolfgang in der Kabine. Ein gutes Passspiel bzw. Auge für den freistehenden Mitspieler blieb fast gänzlich aus. Lediglich Michel´s Vorlage, genau auf den Fuß seines Bruders, welcher dadurch das 7:0 erzielte, machte Hoffnung. Doch das Strohfeure erlosch rasch wieder. Leuth roch Lunte und nutzte die Gelegenheit beim Schopfe.  Marcel bewies  Nervenstärke. Nach einer turbulenten Aktion im eigenen Strafraum folgte ein Schuss, welchen er klasse mit dem Fuß vor den Pfosten lenkte. Die Gefahr war aber nicht gebannt, erst im zweiten Zuge konnte er den Ball klären und verhinderte so einen Anschlusstreffer und am Ende blieb man ohne Gegentor. Von beiden Seiten kam nicht mehr viel und mal spielte die Zeit herunter. Auch die wieder eingewechselten Spieler, Lennart und Husen, konnten nicht dagegenwirken. Einzig die weiteren Tore von Michel und Nils trugen noch zu den Höhepunkten bei.

Sicherlich hätte die Torausbeute an diesem Vormittag noch besser ausfallen können, sofern alle mehr miteinander gespielt hätten.  Am Ende ging SuS Schaag mit einem nicht unverdienten 9:0 Erfolg als Sieger vom Platz. Im nächsten Spiel empfängt man den VFL Willich und wenn die Mannschaft mehr von dem zeigt wie man im ersten Durchgang agierte hat man gute Chancen sich für das verloren gegangen Hinspiel zu revanchieren.