Dilkarth II – SuS Schaag 4 – 1 (1-0)

12.10.2019

Tore für Schaag: Eren Recberlik (65. Min) 

Und jährlich grüßt das Murmeltier. Auch in diesem Jahr ging unsere Mannschaft auf dem kleinen Platz in Dilkrath leer aus.

Zum Spiel:

Das Spiel zunächst ausgeglichen. Schaag mit den größeren Spielanteilen ohne die nötige Durchschlagskraft. Bei den wenigen Strafraumszenen wirkte unsere Mannschaft ungewohnt unentschlossen. Daniel Obst und Artur Grzesiak verpasste hereingaben nur um Zentmeter. Die größte Chance hatte Alex Zitzer der aus 14 Meter völlig unbedrängt zum Schuss kam. Der Ball aber hoch über das Tor. So kam es, wie es kommen musste. Eine unnötig verursachte Ecke, eine scharf und hart Hereingabe landete am Bein eines Schaager Spielers. Von da leider ins eigene Tor. Insgesamt agierte Schaag mit zu vielen langen Bällen aus dem Halbfeld. Leichtes Spiel für die routinierte Dilkrather Innenverteidigung

In der zweiten Halbzeit kam mit den eingewechselten Eren Recberlik und Celly Offermanns richtig Schwung ins Schaager Angriffsspiel. Die Aktionen jetzt zwingender. Einmal fehlten Zentimeter bei einer Hereingabe, beim anderen Mal konnte der gute Dilkrather Torwart parieren. Es sah so aus, als ob es nur eine Frage der Zeit ist, bis der Ausgleich fällt. Mitten in dieser Periode dann ein harmloser Befreiungsschlag Richtung Schaager Tor. Torwart Mario Trnavsky wollte diesen aufnehmen, und zum Entsetzen aller Schaager flutschte ihm der Ball durch die Finger. Unsere Mannschaft versuchte direkt zu antworten. Doch nur 4 Minuten später gar das 0-3 durch einen Distanzschuss. Schaag weiter mit wütenden Angriffen. Das 1 – 3 durch Eren Recberlik wurde klasse herausgespielt. Es gab zwar Chancen für unsere Mannschaft den Anschlusstreffer herzustellen. Diese wurde aber vergeben. Schaag jetzt zu hektisch und ohne richtige Struktur im Offensivspiel. Weiterhin war der Ball gefühlte 100x im Seiten bzw. Toraus so das kein Spielrhythmus zustande kam. Ab der 80. Minute konnte sich Dilkrath einige Male mit Kontern aus der Umklammerung befreien. Bei einem dieser Konter in der 85. wertete der Schiedsrichter eine Aktion direkt an der Strafraumlinie als Freistoß. Dieser wurde zum 1 – 4 Endstand verwandelt

Fazit:

Dilkrath zwar mit dem letzten Aufgebot, dafür aber leidenschaftlich kämpfend. Der Spielverlauf und die Zeitpunkte der Tore spielte den Hausherren in die Karten. Dazu noch sehr effektiv. Mit einem einzigen Torschuss erzielten die Hausherren 3 Tore. Unsere Mannschaft kämpfte ebenfalls leidenschaftlich, konnte aber auf dem kleinen Platz zu wenig spielerische Akzente setzen. Das Matchglück war nicht auf Schaager Seite. Torwart Mario Trnavsky erwischte auch einen rabenschwarzen Tag. An einem normalen Tag wäre keins der 4 Tore gefallen. Solche Tage gibt es halt. Schaag kann sich auch nicht beklagen. Bei den letzten Spielen war das Matchglück bei unserer Mannschaft. Nächsten Sonntag ist zunächst spielfrei. Dann kommt das nächste Spitzenspiel in Niederkrüchten. Die nächste schwere Aufgabe.