Niederlage im Spitzenspiel

06.11.2018

TIV Nettetal – SUS Schaag  4 – 0 (1-0)
Tore für Schaag: Fehlanzeige

Im Spitzenspiel, was seinen Namen nur auf dem Papier verdiente, gab es für unsere Mannschaft eine nicht erwartet 0-4 Klatsche. Für unsere Mannschaft war es ein gebrauchter Tag. Es ging so ungefähr alles schief, was schief gehen konnte.


Zum Spiel:
TIV mit einem Blitzstart. Nach nur 4 Minuten die Führung nach einem Tor Marke Tor des Monats. Ein TIV Stürmer nagelte einen Diagonalball direkt vom linken Strafraumeck in die lange Ecke des Kasten. Für Torwart Oskar Schneider war da nichts zu halten. Nur 4 Minuten später die Großchance für Schaag, nach dem Dennis Ambaum den Ball eroberte, und Daniel Obst alleine auf das TIV Tor zulief aber knapp verzog. Schaag kam danach nicht mehr ins Spiel. Der Ball wurde zu schnell verloren. Weiterhin war das gesamte Spiel sehr zerfahren da permanent unterbrochen. Der Schiedsrichter hatte alle Hände voll zu tun, und machte seine Sache in der Anfangsphase, trotz lauter Proteste der Zuschauer, sehr gut. TIV war in dieser Phase das etwas sicherere und spielstärkere Team, tauchte aber nicht wirklich gefährlich vor dem Schaager auf. Nach 30 Minuten kam Schaag besser ins Spiel und drückte TIV in die eigene Hälfte. Daniel Obst wurde dann Elfmeterreif im Strafraum gefoult. Alle auch der Gegner wartete nur auf den Pfiff, der aber nicht kam. 5 Minuten später war es wieder Daniel dessen Kopfball an den Pfosten klatschte. Dann startete Dennis Ambaum aus der Tiefe in den Strafraum, und wurde sehr schön angespielt. Der Schiedsrichter wertete das aber als Abseitsposition. Danach protestierte Daniel Obst und bekam dafür die Gelb-Rote Karte nach dem der vorher zurecht schon verwarnt worden war. Eine völlig überzogene Reaktion des Schiedsrichter. Auf der anderen Seite hätte Daniel auch eine Faust in der Tasche machen müssen, da spätestens nach dem nicht gegebenen Elfmeter klar war, dass hier keine Freundschaft fürs Leben entsteht. Kevin Hessel hatte trotz Unterzahl mit einem Kopfball fast noch den Ausgleich erzielt. Der Torwart von TIV Parierte aber sehr gut.
Trotz Unterzahl kam Schaag mit dem festen Willen und sehr entschlossen aus der Kabine um mindestens noch den Ausgleich zu erzielen. Schon nach 2 Minuten dann aber der nächste Rückschlag. Für unseren, auf die Saison betrachtet, sehr sicheren und jungen Schlussmann Oskar Schneider begannen regelrechte Horrorminuten. Erst unterläuft Oskar eine völlig harmlose Flanke die Benny Klingenberg ohne Probleme hätte klären können. Die beiden störten sich aber gegenseitig und lachender Dritte war ein TIV Spieler der nur noch ins leere Tor einschieben musste. In der 52. Minute dann die nächste Gelb-Rote Karte für Schaag. Jürgen Hessel bekam diese nach einem harten Körpereinsatz. Auch diese Karte durchaus diskussionswürdig. Kann man geben muss man aber nicht. Nur 1 Minute später eine verunglückte Flanke eines TIV Spielers die in der kurzen Ecke des Schaager Tores einschlug. Mit 2 Mann Unterzahl versuchte Schaag alles, lief dann aber in einem Konter. Der harmlose Abschluss wollte Torwart Oskar Schneider mit dem Fuß abwehren. Leider rutsche der Ball drüber. In der 75. Minute noch eine Witz-Rote Karte für einen TIV Spieler Marke Konzessionsentscheidung. Wobei bei der Schiedsrichter bei einem Spielstand von 0-4 sich diese Karte auch hätte schenken können.


Fazit:
Um ein Top-Spiel zu gewinnen muss schon einiges rund laufen. Das war an diesem Tag einfach nicht der Fall. Das Matchglück war klar auf der Seite von TIV. Die Gastgeber machten aus einer Chance gleich 4 Tore. Oskar Schneider musste keinen einzigen Ball abwehren. Unser ansonsten zuverlässiger junger Keeper erwischte aber einen rabenschwarzen Tag. Die Tore in der 2. Halbzeit hält er normal mit verbundenen Augen. Weiterhin muss man in einem solchen Spiel klaren Kopf behalten und souverän und beherrscht spielen. Das war nicht der Fall. Die Mannschaft wollte unbedingt gewinnen und stand sich dabei selber im Weg. Knackpunkt des Spiels war der nicht gegebene Elfmeter, der Platzverweis von Daniel Obst und das 0-2 direkt nach der Pause. Die Jungs versuchten wirklich alles, hatten aber in der 2. Halbzeit keine nennenswerten Abschlüsse mehr da sie ohne Kopf, hektisch und planlos agierte. Jetzt heißt es die Niederlage zu verarbeiten, und am Freitag gegen Vorst wieder zu versuchen an den normalen Leistungsstandart heranzukommen. Aus eigener Kraft ist der Aufstieg jetzt nicht mehr zu realisieren. Die Saison ist aber noch lang und es gilt weiter dran zu bleiben.