Vereinsdialog mit DFB Vizepräsident Peter Frymuth

18.10.2018

Meine Heimat. Meine Liebe. Mein Stolz.": Beim bereits 54. Vereinsdialog im Fußballverband Niederrhein (FVN) bewies Spiel und Sport Schaag 1916 nun, dass das Motto des Vereins nicht nur eine platte Attitüde ist, sondern auch von den Mitgliedern gelebt wird.

Die Vertreter des Vereins begrüßten die Verbands- und Kreisvertreter des FVN Mitte Oktober zum gemeinsamen Dialog auf der Sportanlage in Nettetal. Angeführt wurde die Delegation von FVN-Präsident Peter Frymuth und Willi Wittmann, Vorsitzender des Fußballkreises Kempen/Krefeld.

Der Abend wurde eingeleitet vom Bürgermeister der Stadt Nettetal, Christian Wagner, der sich bei SuS Schaag ehrenamtlich als stellvertretender Geschäftsführer engagiert. In seiner Begrüßung stellte er neben dem ehrenamtlichen Engagement der Menschen besonders heraus, wie wichtig die gesunde Kommunikation zwischen den verschiedenen Institutionen und Ebenen für die Vereinsführung ist. Aus diesem Grund möchte der Verein, der sich in den vergangenen Jahren neu strukturiert und in der Vorstandsebene verjüngt hat, jetzt intensiver den Kontakt zum Fußballverband Niederrhein pflegen. Der Vereinsdialog ist der erste Schritt.

Nach dem Kennenlernen aller Teilnehmer präsentierte der 1. Vorsitzende Marco Tüffers, stolz den neu gebauten Kunstrasenplatz und das frisch renovierte Vereinsheim. Die vereinseigene Sportanlage verfügt nun über einen Kunstrasen- und einen Rasenplatz und bietet somit die idealen Voraussetzungen für Vereinsarbeit in den kommenden Jahren. Besonders die Jugendabteilung soll wieder gestärkt werden, nachdem die Arbeit in den vergangenen Jahren etwas vernachlässigt wurde. In Artur Grzesiak und Timo Tüffers hat man sich dort in der Führungsebene mit zwei bewährten Vereinsmitgliedern neu aufgestellt.

Platzbegehung bei bei SuS Schaag: Es war ein intensiver Austausch.
Platzbegehung bei bei SuS Schaag: Es war ein intensiver Austausch. - Foto: Aljoscha Franzen

Als Schlüssel für die Entwicklung des Vereins sieht Marco Tüffers vor allem die Qualifizierung der ehrenamtlichen Mitarbeiter: "Der sportliche Weg geht nur über qualifizierte Trainer." Über das Serviceportal auf FUSSBALL.DE, die sportpraktischen und überfachlichen Kurzschulungen bis hin zu den einzelnen Lizenzen, zeigten die Mitarbeiter des FVN die verschiedenen Weiterbildungsangebote den Teilnehmern auf. "Wir haben viele tolle Angebote im Verband, aber schaffen es leider immer noch nicht, sie bis in die Vereine zu tragen", sagte die Kreisehrenamtsbeauftragte Tanja Hambloch.

Der offene Austausch, den sich FVN-Präsident Peter Frymuth anfänglich wünschte, hielt den gesamten Abend an. Die Verbandsmitarbeiter stellten sich den kritischen Fragen und erläuterten die Hintergründe und Abläufe der Verbandsarbeit. Hierbei wurde konstruktiv über die verschiedenen Themen diskutiert und die Vereinsvertreter konnten dem FVN Anregungen für die weitere Arbeit mitgeben.

Neben einigen spezielleren Themen sorgte besonders die "Flexibilisierung des Spielbetriebs" für reichlich Gesprächsstoff. Neben den vielen lobenden Worten zu den Veränderungen in den vergangenen Jahren überzeugte der gut vorbereitete Verein auch mit neuen Ideen für die vielen kleinen Alltagsschwierigkeiten in der Vereins- und Verbandsarbeit. Hierbei wurde wieder deutlich, dass der stetige Austausch mit der Basis auch für den Verband essentiell ist.

"Es war ein intensiver Austausch mit sehr vielfältigen Themen", betonte Peter Frymuth und führte weiter aus: "Man spürt die familiäre Atmosphäre bei Ihnen im Verein. Mit dem neuen Vorstand sind Sie für die Zukunft gut aufgestellt. Sie haben eine gute Basis geschaffen und den für Sie richtigen Weg gefunden. Jetzt müssen Sie ihn nur noch gemeinsam gehen."

Auch der 1. Vorsitzende Marco Tüffers bedankte sich bei allen Gästen und auch den eigenen Vereinsvertretern für einen interessanten Abend: "Ich fühle mich bestätigt, dass es eine gute Veranstaltung war. Ein hervorragender Abend um sich zu orientieren, wo man steht und wohin der Weg gehen soll. Vielen Dank dafür!"

Text & Fotos: Aljoscha Franzen